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Der im Vorjahr vorgestellte Sonderbericht des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) "Risikomanagement von Wetterextremereignissen und Katastrophen" (SREX) zeigt es deutlich: Durch den vom Menschen verursachten Klimawandel haben sich Wetterextreme verschlimmert und werden in Zukunft häufiger, länger und intensiver auftreten. Auch Österreich wird mit zunehmenden Hitzeperioden und Starkniederschlägen zurechtkommen müssen - innovative Anpassungen an den Klimawandel sind daher unerlässlich. Das Land Niederösterreich fährt bereits seit Jahren ein konsequentes Klima-, aber auch ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Ebenso zieht die Österreichische Hagelversicherung ihre Schlussfolgerungen aus dem Bericht und konzentriert ihre Bemühungen in den kommenden Jahren - neben der Ausweitung des Versicherungsschutzes für den Agrarsektor und den Investitionen in die Forschung - insbesondere auf den Klimaschutz und die Vernetzung der hierfür relevanten Stakeholder.
In Europa ist der Alpenraum eine der am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffene Region. Mit einer Zunahme der jährlichen Durchschnittstemperatur von 2° C weist er eine mehr als doppelt so hohe Erwärmungsrate gegenüber dem globalen Durchschnitt auf. Auch in Österreich werden Wetterextreme häufiger und intensiver auftreten und die Anzahl der Katastrophenereignisse weiter steigen, erläuterte der internationale Klimaexperte und IPCC-Autor Reinhard Mechler vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA in Wien-Laxenburg) beim heutigen Pressegespräch der Österreichischen Hagelversicherung in Wien.
Generell werden die Sommer trockener und heißer, bei gleichzeitiger Zunahme von Starkregen. "Wetterextreme, zunehmende saisonale Wasserknappheit, Hochwasser- und Naturgefahren, Gletscherschmelze und der Rückgang von Dauerfrost-Böden werden in Zukunft Österreich prägen", so Mechler. Daher sei es nicht nur notwendig, die globalen Treibhausgasemissionen stark zu senken, sondern auch unerlässlich, Möglichkeiten der Risikomanagement- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu nutzen, um eine massive Verschlimmerung der Auswirkungen in den nächsten Jahrzehnten zu vermeiden. Diese reichen von verbesserten Frühwarnsystemen für Überschwemmungen über die Nutzung von hitzeresistenterem Saatgut bis zu innovativen Versicherungslösungen. Verstärkt notwendig ist es jedoch, intelligente Maßnahmenbündel zu entwickeln und zu implementieren, welche gleichzeitig physisches und finanzielles Risiko verringern. Diese Maßnahmen helfen, die Auswirkungen derzeit im Griff zu halten, bei starkem Klimawandel werden aber Grenzen erreicht. "Während wir das Zwei-Grad-Ziel diskutieren, sind die Weichen derzeit für eine durchschnittliche globale Erwärmung um bis zu 4° C bis zum Ende dieses Jahrhunderts gestellt", mahnt Mechler. Rasches Handeln mittels strikterer, international verbindlicher Reduktionsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen sei angesagt, "ansonsten sind weitreichende und katastrophale Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu befürchten".
In Europa ist der Alpenraum eine der am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffene Region. Mit einer Zunahme der jährlichen Durchschnittstemperatur von 2° C weist er eine mehr als doppelt so hohe Erwärmungsrate gegenüber dem globalen Durchschnitt auf. Auch in Österreich werden Wetterextreme häufiger und intensiver auftreten und die Anzahl der Katastrophenereignisse weiter steigen, erläuterte der internationale Klimaexperte und IPCC-Autor Reinhard Mechler vom International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA in Wien-Laxenburg) beim heutigen Pressegespräch der Österreichischen Hagelversicherung in Wien.
Generell werden die Sommer trockener und heißer, bei gleichzeitiger Zunahme von Starkregen. "Wetterextreme, zunehmende saisonale Wasserknappheit, Hochwasser- und Naturgefahren, Gletscherschmelze und der Rückgang von Dauerfrost-Böden werden in Zukunft Österreich prägen", so Mechler. Daher sei es nicht nur notwendig, die globalen Treibhausgasemissionen stark zu senken, sondern auch unerlässlich, Möglichkeiten der Risikomanagement- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu nutzen, um eine massive Verschlimmerung der Auswirkungen in den nächsten Jahrzehnten zu vermeiden. Diese reichen von verbesserten Frühwarnsystemen für Überschwemmungen über die Nutzung von hitzeresistenterem Saatgut bis zu innovativen Versicherungslösungen. Verstärkt notwendig ist es jedoch, intelligente Maßnahmenbündel zu entwickeln und zu implementieren, welche gleichzeitig physisches und finanzielles Risiko verringern. Diese Maßnahmen helfen, die Auswirkungen derzeit im Griff zu halten, bei starkem Klimawandel werden aber Grenzen erreicht. "Während wir das Zwei-Grad-Ziel diskutieren, sind die Weichen derzeit für eine durchschnittliche globale Erwärmung um bis zu 4° C bis zum Ende dieses Jahrhunderts gestellt", mahnt Mechler. Rasches Handeln mittels strikterer, international verbindlicher Reduktionsziele für den Ausstoß von Treibhausgasen sei angesagt, "ansonsten sind weitreichende und katastrophale Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu befürchten".

