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„Gutes vom Bauernhof“ – Garant für Nähe und Genuss

Direktvermarktung: Chancen für Neueinsteiger sind günstig. Heimische Produkte sind bei Konsumenten gefragt.
Die Marke  Gutes vom Bauernhof  ist eine Erfolgsgeschichte. In Oberösterreich gibt es bereits 318 mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnete Direktvermarkter. © RITZBERGER/LK OÖ
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Die Marke "Gutes vom Bauernhof" ist eine Erfolgsgeschichte. In Oberösterreich gibt es bereits 318 mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnete Direktvermarkter. © RITZBERGER/LK OÖ
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Die Marke "Gutes vom Bauernhof" ist eine Erfolgsgeschichte. In Oberösterreich gibt es bereits 318 mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnete Direktvermarkter. © RITZBERGER/LK OÖ
Die Marke  Gutes vom Bauernhof  ist eine Erfolgsgeschichte. In Oberösterreich gibt es bereits 318 mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnete Direktvermarkter. © RITZBERGER/LK OÖ
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Die Marke „Gutes vom Bauernhof“ kann eine Erfolgsgeschichte vorweisen: Bereits 318 oberösterreichische bäuerliche Direktvermarkter wurden damit ausgezeichnet. „Vor zehn Jahren hatten wir 140 ‚Gutes vom Bauernhof‘-Betriebe. Die kontinuierlichen Steigerungsraten zeigen, dass sich unsere Direktvermarkter bei der Herstellung ihrer Produkte an strengen Qualitätsrichtlinien und den Konsumentenwünschen orientieren. Regionalität und Nachvollziehbarkeit der Lebensmittelproduktion haben für die Konsumenten einen hohen Stellenwert. Ansehen und Wertigkeit von Lebensmitteln direkt vom Bauern sind ungebrochen hoch“, erläutert Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ. 1.600 „Gutes vom Bauernhof“-Betriebe gibt es in ganz Österreich, 318 in Oberösterreich, 68 davon werden biologisch geführt.

Bedingungen für Neueinsteiger günstig

Derzeit sind in der Direktvermarkter-Datenbank in Oberösterreich 1.978 Betriebe, davon 605 Bio-Betriebe, registriert. Die Zahl der Direktvermarkter ist seit einigen Jahren annähernd gleich geblieben, wobei sich jedoch zeigt, dass die Betriebe immer professioneller werden. „Jedenfalls sind derzeit auch die Chancen für Neueinsteiger günstig, da die Rahmenbedingungen klar bzw. die Absatzmöglichkeiten positiv sind“, erläutert Grabmayr.
Betriebe, die am Qualitätsprogramm „Gutes vom Bauernhof“ teilnehmen möchten, werden von einer externen Kontrollstelle überprüft. „Die Direktvermarkter erfüllen die Anforderungen der Lebensmittelsicherheit in einem hohen Ausmaß“, betont Grabmayr. Schulungsangebote der Landwirtschaftskammer wie z. B. die neue Online-Hygieneschulung, die von zuhause aus genutzt werden kann, bieten den Direktvermarktern umfassende Information.
36.000 Unterschriften wurden bei der Aktion  Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein´ gesammelt   erläuterten LK-Vizepräsident Karl Grabmayr und Direktvermarktungs-Referentin Dipl.-Päd. Maria Ritzberger. Sie präsentierten auch die neue ?Gutes vom Bauernhof?-App für s Handy. © FREI-OLLMANN
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"36.000 Unterschriften wurden bei der Aktion "Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein´ gesammelt", erläuterten LK-Vizepräsident Karl Grabmayr und Direktvermarktungs-Referentin Dipl.-Päd. Maria Ritzberger. Sie präsentierten auch die neue ?Gutes vom Bauernhof?-App für"s Handy. © FREI-OLLMANN
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"36.000 Unterschriften wurden bei der Aktion "Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein´ gesammelt", erläuterten LK-Vizepräsident Karl Grabmayr und Direktvermarktungs-Referentin Dipl.-Päd. Maria Ritzberger. Sie präsentierten auch die neue ?Gutes vom Bauernhof?-App für"s Handy. © FREI-OLLMANN
36.000 Unterschriften wurden bei der Aktion  Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein´ gesammelt   erläuterten LK-Vizepräsident Karl Grabmayr und Direktvermarktungs-Referentin Dipl.-Päd. Maria Ritzberger. Sie präsentierten auch die neue ?Gutes vom Bauernhof?-App für s Handy. © FREI-OLLMANN
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Neue Wege in der Vermarktung

Auch in der Vermarktung gehen die „Gutes vom Bauernhof“-Betriebe neue Wege: Die Homepage wurde erneuert und präsentiert sich unter www.gutesvombauernhof.at in frischem Design. Mit Google Maps wird der genaue Standort der Direktvermarkter angezeigt. Durch die Neugestaltung der Homepage hat sich heuer die Anzahl der Seitenaufrufe pro Monat mehr als verdoppelt. Ab sofort gibt es auch eine „Gutes vom Bauernhof“-App für das Handy, mit der man bequem die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten für bäuerliche Produkte finden kann. Gutes am Bauernhof kooperiert zudem mit Urlaub am Bauernhof: Auf der Urlaub am Bauernhof-Internetseite finden die Anwender nun auch Einkaufsmöglichkeiten für bäuerliche Qualitätsprodukte, umgekehrt kann auf der Gutes vom Bauernhof-Homepage gleich ein Urlaub auf einem bäuerlichen Betrieb gebucht werden.
„Direktvermarktung wurde für viele zu einem wichtigen Einkommensstandbein. So mancher Betrieb kann dadurch wieder in den Vollerwerb gehen“, resümiert Grabmayr.
Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein © Redaktion  Der Bauer
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Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein © Redaktion "Der Bauer"
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Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein © Redaktion "Der Bauer"
Bauernbrot muss Brot vom Bauernhof sein © Redaktion  Der Bauer
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Bauernbrot - muss Brot vom Bauernhof sein

Mit einer Unterschriftenaktion sollte in den letzten Monaten erreicht werden, dass nur Lebensmittel mit dem Begriff „Bauer“ bzw. „bäuerlich“ ausgelobt werden dürfen, wenn sie auch tatsächlich bäuerlichen Ursprungs sind bzw. aus bäuerlicher Produktion stammen. Die Unterschriften wurden bis vor kurzem gesammelt und werden demnächst dem Konsumentenschutzminister und dem Gesundheitsminister übergeben. Organisatoren waren die österreichischen Bäuerinnen, Direktvermarkter und Landwirtschaftskammern. Die Forderungen waren:
  • Strengere Vorgangsweise beim Täuschungsschutz:
    Bei zahlreichen Lebensmitteln gibt es verschiedenste Anbieter. Konsumenten werden aufgrund von Bezeichnungen und Aufmachung oft über die Herkunft bzw. Herstellung getäuscht.
  • Der Begriff „Bauer“ ist eine Berufsbezeichnung und sollte nicht länger von anderen Produzenten verwendet werden dürfen.
  • Änderung jener Lebensmittel-Codex-Kapitel, wo der Begriff „Bauer“ in der Sachbezeichnung erlaubt ist. Die Bezeichnung „Bauer“ soll nur dann verwendet werden dürfen, wenn die Produkte tatsächlich aus bäuerlicher Produktion stammen.
18.06.2013
Autor:Redaktion "Der Bauer"
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