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Wlodkowski zum Weltklimagipfel: Ernüchterndes Ergebnis

Energiewende bleibt weiterhin Ziel der Landwirtschaft
Präsident der LK Österreich:  Die Energiewende bleibt weiterhin Ziel der Landwirtschaft  © Michal
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Präsident der LK Österreich: "Die Energiewende bleibt weiterhin Ziel der Landwirtschaft" © Michal
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Präsident der LK Österreich: "Die Energiewende bleibt weiterhin Ziel der Landwirtschaft" © Michal
Präsident der LK Österreich:  Die Energiewende bleibt weiterhin Ziel der Landwirtschaft  © Michal
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"Das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen ist mehr als ernüchternd, weil überhaupt nichts rechtlich Verbindliches und auch keine konkreten Reduktionsziele beschlossen wurden. Das Ziel eines weltweiten Klimavertrages ist somit wieder in weite Ferne gerückt. Auf der anderen Seite nehmen die negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung zu und sind mittlerweile unübersehbar. Die Landwirtschaft wird ihren Weg zur Durchsetzung einer Energiewende daher unbeirrbar fortsetzen und weiterhin versuchen, engagierte Mitstreiter zu gewinnen. Denn nach dem Versagen der Verhandler beim Klimagipfel braucht die Umwelt jetzt umso mehr das Engagement jedes Einzelnen und jedes Wirtschaftsbereiches", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.
 
"Die EU ist schon Anfang 2009 konkrete Reduktionsverpflichtungen von minus 20% eingegangen. Diesem Vorbild sind die internationalen Verhandlungspartner in Kopenhagen nicht gefolgt. Sie sind daher nun aufgefordert, ähnlich ambitionierte Reduktionsziele anzubieten", unterstrich Wlodkowski. Die Landwirtschaft habe EU-weit ihre Emissionen bereits um 20% gesenkt und daher seien nun auch andere Bereiche, wie der Verkehr, aufgefordert, dem Beispiel der Bauern zu folgen.
 
 "Die Land- und Forstwirte arbeiten auch in den nächsten Monaten und Jahren kontinuierlich an der Energiewende weiter und sind jedenfalls bereit und in der Lage, mit erneuerbaren Rohstoffen zur zusätzlichen Treibhausgas-Reduktion beizutragen, betonte der Präsident.
 
 "Wer es mit dem Klimaschutz tatsächlich ernst meint, darf daher auch nicht länger faire und kostendeckende Tarife im Rahmen der Ökostromgesetznovelle verzögern. Schließlich ist die 'grüne Energie' die große Chance: Sie ersetzt schädliche Klimagase, erspart Milliarden Euro, die sonst für fossile Energie beziehungsweise für den Ankauf von Emissionsrechten ins Ausland abfließen würden, sie sichert Aufträge für Forschung und Anlagenbau, steigert die heimische Wertschöpfung und gibt natürlich auch der Landwirtschaft neue Perspektiven", gab der Präsident der LK Österreich zu bedenken. 
21.12.2009
Autor:Ludmilla Herzog
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